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Was kann und soll das Fenster, als ein wesentlicher Teil der Geb

Impressum

Verfasst von:
Othmar Humm und Donald Sigrist,
Oerlikon Journalisten AG

Erfahrungsaustauschgruppe Fensterfabrikanten III

07.04.2009

Das Bewusstsein, der Menschheit eine gute, nachhaltige Lebensqualität zu erhalten, zeigt, dass wir Veränderungen zum Schutz der Natur und dem Klima ergreifen müssen. Man hat allgemein erkannt, dass vor allem Gebäude ein grosses Energie-Sparpotential haben und damit endliche Rohstoffe mit hohen Preisen gespart, die Umwelt von Schadstoffen entlastet und dem verstärkten Wunsch nach einer unabhängigen Versorgung Rechnung getragen werden kann.
Beim Fenster, als ein wesentlicher Teil der Gebäudehülle, hat man schon vor vielen Jahren erkannt, dass mit neuen Konstruktionen, hochwertigen Produkten, verbesserten Gläsern, möglichst vielen natürlichen, erneuerbaren, umweltschonenden Materialien, bis hin zum späteren Entsorgen, vieles gewonnen werden kann.
Eine neue Fenstergeneration ermöglicht durch neue Anordnung der Rahmen-Flügel-Überlappungen, mehr Glas, mehr Licht, mehr Komfort und bessere Wärmedämmwerte. Die Forschung hat auch gezeigt, dass über die Randzonen,  in Abhängigkeit der Wärmeleitfähigkeit des Materials etwa gleich viel Wärme verloren geht, wie über die gesamte Glasfläche.
Beim Isolierglas hat man auch erkannt, dass bei der Betrachtung des Energieverbrauchs nicht nur die Wärmedämmung (U-Wert), sondern auch der Gesamtenergiedurchlass (G-Wert), mit den nicht zu unterschätzenden Einstrahlgewinnen zu berücksichtigen ist. Berechnungen des Energieverbrauchs eines bisherigen Fensters mit einem Glas U-Wert von 0.7 W /m2K  zeigen schlechtere Werte als Fenster der neuen Generation mit einem Glas U-Wert von 1.1 W/m2K.
Diese Erkenntnisse sind nun in die neuen Regelwerke der Konferenz Kantonaler Energiedirektoren, des SIA und der Minergie eingeflossen und bilden immer mehr gesetzliche Vorschriften, die in allen Kantonen bis 2011 umgesetzt werden.
Die Bauvorschriften haben das Ziel für Heizung und Warmwasser nur noch 6.0 Liter Heizöl-Aequivalent pro m2 Geschossfläche und Jahr zu gestatten.
Dies wird zu einer grossen Herausforderung für viele Fensterhersteller, die noch nicht über Produkte zur Erfüllung der Vorschriften verfügen.
 
 
 
1 Stellenwert des Fensters in der Gebäudeenergiebilanz
 
2 Fenstererneuerung
2.1 Entscheidungsgrundlagen
2.2 Vorgehen
2.3 Checkliste für Hauseigentümer und Architekten
 
3 Funktionen des Fensters
3.1 Wärmeschutz
3.2 Schallschutz
3.3 Einbruchsicherheit
 
4 Technische Informationen
4.1 Fensterstandards
4.2 Verglasungen
4.3 Rahmen
4.4 Fenstereinbau
 
 
 
 
Stellenwert des Fensters in der Gebäudeenergiebilanz

Aus energetischer Sicht hat das Fenster im Gebäude eine eminente Bedeutung. In vielen bestehenden Häusern äussert sich dies in negativer Form – in Bezug auf den Rest des Hauses sind die Fenster Lecks in der Gebäudehülle. Leck bedeutet: Ein schlecht dämmendes Rahmensystem mit luftgefüllten Zweifachverglasungen oder noch schlimmer: einfach verglaste Fenster. Hier schlummert ein enormes Sparpotential. In einem Einfamilienhaus mit 25 m2 alten, doppelverglasten Fenstern bringt deren Ersatz eine Heizöleinsparung von 480 Liter pro Jahr – das sind über 15 Prozent des Heizölverbrauchs für die Raumwärmeerzeugung. Je nach Ölpreis entspricht dies weit mehr als 500 Franken jährlich. Und auch die Umwelt profitiert: 1,3 Tonnen weniger CO2 würden in Zukunft ausgestossen. Hochgerechnet auf die Schweiz, erkennt man das Ausmass des Sparpotentials.
Vor allem in neuen Gebäuden spricht noch ein weiterer Aspekt für die Energierelevanz des Fensters: die Solargewinne. Die verglasten Bauteile lassen nämlich viel Sonnenlicht ins Haus – eine unerschöpfliche Wärmequelle. Je mehr von dieser Wärme das Gebäude speichern kann, desto seltener läuft die Heizung. In Neubauten funktioniert dies beispielsweise über Betondecken, die sich tagsüber langsam aufwärmen und in der Nacht die Räume warm halten. In hocheffizienten Häusern ist dieser Effekt nicht mehr wegzudenken. Die solaren Gewinne durch die Fenster machen hier mehr als die Hälfte der gesamten Wärmeverluste aus. In solchen Häusern „heizen“ die Fenster gleichviel wie die Heizung.
 
Das Fenster mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis, das energieeffizient auf Nachhaltigkeit optimiert ist, sollte von aussen möglichst wenig Rahmen zeigen um so viel Licht und  Wärme zu gewinnen. Das geeignete Isolierglas sollte nicht nur den tiefst möglichen Wärmedämmwert (U-Wert) sondern einen möglichst hohen Gesamtenergiedurchlass (G-Wert) mit möglichst 60% aufweisen. Bei besonnten Fassaden kann ein gutes 2-fach Isolierglas im Energieverbrauch günstiger sein als ein 3-fach Glas, vor allem wenn man dabei noch die Grauenergie berücksichtigt.

Fenstererneuerung
 
Entscheidungsgrundlagen

Hauseigentümern bieten sich zwei Varianten zur Fenstererneuerung. Entweder werden die bestehenden Fenster vollständig ersetzt oder es wird lediglich ein neuer Rahmen auf den bestehenden Fensterrahmen aufgesetzt. Das sogenannte Renovationsfenster (Aufsatz-Rahmen) hat den Vorteil, dass es verhältnismässig günstig und in sehr kurzer Zeit eingebaut ist. Aus energetischer Sicht ist ein vollständiger Fensterersatz aber sicher zu bevorzugen, da man damit die neuen Vorschriften erfüllen kann sowie Licht und Gratisenergie gewinnt. Der Anschluss des Rahmens an die Aussenwand kann so bezüglich Dichtheit und Wärmedämmung optimiert werden.
Am wichtigsten ist bei der Fenstererneuerung die Frage, ob diese Massnahme mit einer Wärmedämmung der Aussenwand zu kombinieren ist. Drei Gründe sprechen für diese Lösung. Erstens unterbinden neue Fenster den Luftaustausch und damit auch den Feuchteaustausch mit der Umgebung. Dies kann in Wohnungen zu einem Übermass an Feuchte führen. Die Folge ist eine erhöhte Gefahr zur Kondenswasserbildung auf der inneren Oberfläche von ungedämmten Aussenwänden. Mit diesen Voraussetzungen lassen sich Schimmelpilze nicht verhindern. Zweitens lassen sich die Fenster in der Ebene der Dämmung montieren, falls mit dem Fensterersatz auch eine Aussendämmung der Fassade vorgenommen wird. Dadurch liegen die nackten Leibungen der Fensternischen innerhalb des Raumes und sind vorzüglich geschützt. Und drittens spart die Kombination von Baumassnahmen in der Regel Kosten und führt pro investiertem Franken zu noch höheren Energieeinsparungen. Es liegt an derHausbesitzerschaft, diese Vorteile abzuwägen.
 
Vorgehen: 2 Entscheide genügen

Viele Qualitätsmerkmale von Fenstern sind in Normen festgelegt; der Besteller kann also - vor allem bei einem seriösen Anbieter - mit einem dazu konformen Produkt rechnen, das auch die Anforderungen der neuen Mustervorschriften der Kantone erfüllt. Als offene Fragen bleiben: Welches ist das geeignete Material, welches der geeignete Fensterstandard? Und: Lohnen sich Schallschutzfenster?
 
Checkliste für Hauseigentümer und Architekten

Wärmeschutz
 
Schallschutz

Andere Qualitätskriterien
 
 
Funktionen des Fensters
Wärmeschutz

Der Uw-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) quantifiziert den Wärmeverlust durch ein Fenster. Er hängt von den folgenden Faktoren ab:
 
Schallschutz

Ein Standard-Fenster erbringt eine Schallpegeldifferenz von 32 dB (A). Für Wohnungen an lauten Strassen und in Flughäfennähe ist diese Schalldämmung ungenügend. Das notwendige Schallschutz-Niveau ist im Prinzip von der Lärmquelle abhängig; üblicherweise werden an lauten Lagen Fenster mit 38 dB (A) eingebaut.
Sinnvoll sind Schallschutzfenster nur an lärmbelasteten Gebäuden.
Achtung, ein sehr hoher Schalldämmwert kann vor allem in alten, im Gebäudeinneren noch nicht gut isolierten Räumen sehr kontraproduktiv werden, indem hausinterne Geräusche bei einer äusseren Ruhephase dominant werden.
Diese Produkte sind im Vergleich zu üblichen Wärmeschutzfenstern rund 10 Prozent teurer. Zudem sind sie schwerer und dicker in der Konstruktion. Der Grund: Um die Übertragung von Schallwellen zu mindern, sollte der Scheibenzwischenraum mindestens 16 mm breit sein. In der Regel ist ein Glas dicker als die üblichen 4 mm, beispielsweise 10 mm. Dieser Aufbau empfiehlt sich für ein Schallschutzfenster an einer Hauptstrasse mit einem Bauschalldämmwert von 37 dB: 10 mm Glas, 16 mm Zwischenraum und 4 mm Glas. Häufig ist aber gar nicht das Fenster die Schwachstelle einer Bauhülle. Typische Schallbrücken sind, neben Fenstern und Türen, der Rollladenkasten sowie fehlerhafte Dachkonstruktionen. Technisch machbar, aber deutlich teurer, sind Fenster mit einer Schallpegelminderung von 50 dB. Zum Thema Kosten: Für besonders lärmbelastete Standorte zahlt der Lärmfonds Beiträge an die Sanierung.
 
Einbruchsicherheit

Ein geübter Dieb braucht weniger als eine halbe Minute, um ein normales geschlossenes Fenster aufzubrechen. Und zwar selbst dann, wenn es mit einem abschliessbaren Fenstergriff versehen ist. Da die meisten Fenster nicht über Sicherheitsverschlüsse verfügen, schlagen die Einbrecher nicht die Scheibe ein, sondern hebeln einfach die Fensterflügel auf. Das heisst, ein Fenster muss an allen vier Ecken so gut halten, dass es nicht aufgebrochen werden kann. Bei einem Neubau oder einer Sanierung lohnt es sich, einbruchhemmende Verschlüsse, abschliessbare Fenstergriffe und allenfalls Verbundsicherheitsglas zu wählen. Hierbei ist auf geprüfte und zertifizierte Produkte nach der Norm SN ENV 1627-1630 zu achten. Diese unterscheidet 6 Widerstandsklassen. Für Fenster sind die Widerstandsklassen WK 1 und WK 2 relevant. Der Schweizerische Fachverband Fenster- und Fassadenbranche FFF empfiehlt die Widerstandsklasse WK 1.
 
WK
Eigenschaften
WK 1
  • Schutz der gefährdeten Stellen durch spezielle einbruchhemmende Beschläge mit Pilzschliesszapfen, die in verschraubten Stahlschliessblechen verankert sind
  • Abschliessbarer Griff und aufbohrsichere Getriebe
  • Hinweis: Ein abschliessbarer Griff ohne Sicherheitsverschluss ist meist nutzlos.
WK 1 Plus
  • Ausführung der Flügel, Rahmen und Beschläge gemäss WK 1, aber mit zusätzlich verbesserter VSG-Verglasung (Verbundsicherheitsglas; nach EN 356 P2).
WK 2
  • Durchbruchhemmende VSG-Verglasung (mit reissfester Folie; nach EN 356 P4)
  • Der Beschlag ist umlaufend gekoppelt.
  • Das Glas ist im Falz gegen gewaltsames Ausglasen eingeklebt.
  • Hinweis: VSG ist ohne einbruchhemmende Beschläge meist nutzlos.
 
Technische Informationen
 
Fensterstandards

Der Standard hat einen starken Einfluss auf den Fensterpreis. Ein Minergie-P-Fenster kostet die Hälfte mehr als ein Fenster „nach Vorschrift“ (siehe Tabelle). Bei einem grossen Einfamilienhaus kann diese Differenz 15'000 Franken ausmachen. Insofern bietet das Minergie-Fenster einen guten Kompromiss - sowohl preislich als auch bei der Qualität.
 
Fenster-
Standard
U-Werte
 
Anwendung
 
Preis-
stufen*
Minergie-P-Fenster
0,8 W/m2 K
 
Für Bauten nach Minergie-P und 2000-Watt-Gesellschaft;
für hohe Ansprüche geeignet
150 %
1350 Fr. pro m2
Minergie-Fenster
1,0 W/m2 K
 
Generell für Sanierungen mit einer 30-Jahr-Perspektive (2040)
128 %
1150 Fr. pro m2
Fenster nach Vorschrift
1,3 W/m2 K
 
 Bei Bauten «nach Vorschrift» (Minimum);  bei geringen Ansprüchen
100 %
900 Fr. pro m2
*Die Preisangaben basieren auf einer Auswertung des Gebäudeprogramms der Stiftung Klimarappen.
 
Verglasungen

In den letzten 30 Jahren hat sich die Dämmqualität von marktgängigen Fenstern stark verbessert. Ein wesentlicher Beitrag dazu lieferte die Entwicklung von neuen Isolierverglasungen. Die wichtigsten Eigenschaften:
 
 
Rahmen

Die Fensterbauer unterscheiden vier Rahmenbauweisen:
 
Fenstereinbau

Selbst das beste Fenster nützt nur wenig, wenn es falsch eingebaut wird. Ist der Anschlag nicht auf das geplante Fenstersystem abgestimmt, wird die Wärmedämmqualität des guten Fensters durch die Verluste an den Bauanschlüssen verschlechtert. Grundsätzlich sollten Fenster nicht aussen flächenbündig, sondern auf der Innenseite der Wärmedämmschicht eingebaut werden. Dabei darf das Mauerlicht nicht durch Rahmenteile reduziert werden – die Glasfläche sollte so gross wie möglich sein. Es lohnt sich auf jeden Fall, beim Fensterbauer nachzufragen: Als kompetenter Hersteller weiss dieser genau, wie das Fenstersystem eingebaut werden muss, das er im Angebot hat.
Bei Neubauten kommen noch zwei weitere Aspekte dazu, wenn man die Fenster energetisch optimieren will: Die Lage und das Fensterformat. Südfenster sind generell besser als Nordfenster, weil man mit wesentlich mehr Solargewinnen rechnen kann. Und: Wenige grosse Fenster sind besser als viele kleine, da, bezogen auf die gesamte Fensterfläche, weniger Randverluste anfallen – sowohl am Glasrand wie auch am Fensteranschlag.

Geb

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12.04.2007

Steigende Öl- und Gaspreise waren schon im letzten Jahr für viele Hausbesitzer ein Grund, die Gebäudehülle energetisch zu sanieren. Das neu lancierte Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen macht das Sanieren nun noch attraktiver: Wer die Förderbedingungen erfüllt, kann mit Beiträgen in der Höhe von 10 bis 15 Prozent der gesamten Investitionssumme rechnen.

Die Schweiz hat sich mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls verpflichtet, ihren Ausstoss an Treibhausgasen zu reduzieren. Die Stiftung Klimarappen, eine freiwillige Massnahme der Wirtschaft, will gemäss einer Vereinbarung mit dem Bund die CO2-Emissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um mindestens 1,8 Mio. Tonnen vermindern. Finanziert wird die Stiftung über eine Abgabe von 1,5 Rappen pro Liter auf alle Benzin- und Dieselimporte. Damit stehen jährlich rund 100 Mio. Franken für Klimaschutzprojekte im In- und Ausland zur Verfügung. Von den 9 Mio. Tonnen CO2-Emissionsverminderungen zwischen 2008 bis 2012 muss mindestens 1 Mio. Tonnen durch Projekte in der Schweiz erreicht werden.

182 Mio. Franken für das Gebäudeprogramm

Im Inland werden die Emissionsreduktionen mit Massnahmen im Verkehrs- und Gebäudebereich erzielt. Eine davon ist das per 1. Juni 2006 lancierte Gebäudeprogramm, das zwischen 2008 und 2012 den CO2-Ausstoss um insgesamt 500 000 Tonnen reduzieren soll. Zu diesem Zweck setzt die Stiftung 182 Mio. Franken ein. Das Gebäudeprogramm konzentriert sich auf Massnahmen an der Gebäudehülle bestehender öl- oder gasbeheizter Wohn- und Geschäftsbauten – dies in Ergänzung zu den kantonalen Förderprogrammen, die ihren Fokus auf Massnahmen an der Haustechnik und auf erneuerbare Energien legen. Um die Koordination mit den kantonalen Programmen sicherzustellen, wird eng mit den kantonalen Energiefachstellen zusammengearbeitet.

Hausbesitzer können mit einem Förderbeitrag von 10 bis 15 Prozent der gesamten Investitionssumme rechnen, vorausgesetzt die Förderkriterien werden erfüllt. Minergie-Erneuerungen sowie vollständige Erneuerungen werden mit einem zusätzlichen Bonus gefördert. «Wir wollen die Hauseigentümer ermutigen, möglichst energiewirksame Erneuerungen zu tätigen, daher unterstützen wir diese Projekte mit einem höheren Beitrag», erläutert Thomas Nordmann, Leiter des Gebäudeprogramms. Kosten für Öl oder Gas liessen sich so bis zu 50 Prozent senken – in Zeiten steigender Energiepreise eine attraktive Perspektive.

Was wird unter welchen Kriterien gefördert?

Gefördert werden ausschliesslich Massnahmen an der Gebäudehülle bestehender Wohn- und Geschäftshäuser:
- Wärmedämmung von Dach bzw. Estrichboden
- Fenstererneuerung
- Wärmedämmung von Wand gegen aussen oder im Erdreich bzw. aussen
- Wärmedämmung von Wand gegen unbeheizt bzw. Boden gegen oder im Erdreich

Damit Hausbesitzer einen Förderbeitrag beantragen können, müssen verschiedene Kriterien kumulativ erfüllt werden (abschliessende Aufzählung mit Ausnahmeregelungen unter www.stiftungklimarappen.ch):

- Das Gebäude ist vor 1990 erstellt worden
- Zum Zeitpunkt der Gesuchseingabe ist das Gebäude öl- oder gasbeheizt, bei einer Raumtemperatur >18 oC
- Mindestens zwei der drei Gebäudehüllen-Elemente «Dach/Estrichboden», «Fenster» oder «Wand gegen aussen» werden erneuert
- Die Elemente werden vollständig erneuert
- Die förderberechtigte Investitionssumme beträgt mindestens CHF 40'000
- Die Gebäudeerneuerung darf erst nach Vertragsabschluss mit der Stiftung Klimarappen gestartet werden
- Der Eigentümer legt ein fachmännisch ausgearbeitetes Vorprojekt gemäss SIA vor.
- Nicht mehr als 30 Prozent des fossilen Energieverbrauchs der Wärmeerzeugung dürfen für Prozesswärme verwendet werden
- Das Gebäude ist nicht Teil einer freiwilligen Zielvereinbarung mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW)

Weitere Informationen zum Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen finden Sie unter: www.stiftungklimarappen.ch